Zensus 2021 nun auf 2022 verschoben

Das Bundeskabinett hat nunmehr entschieden, dass der geplante ZENSUS für 2021 um ein Jahr verschoben werden soll.

 

Hintergrund

Aller zehn Jahre wird in Deutschland eine Volkszählung durchgeführt. Hierdurch wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben und auch Daten zur demographischen Entwicklung der Bürger erhoben, sowie Daten zur Wohn- und Wohnungssituation wie durchschnittliche Wohnraumgröße, Leerstand oder Eigentümerquote ermittelt.

Der Zensus ist von immenser Bedeutung für eine Vielzahl von Lebensbereichen wie beispielsweise Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

 

Entscheidung

Auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde der geplante Termin zur Volkszählung auf den 15.05.2022 verschoben. Wie in jedem Lebensbereich ist auch die Verwaltungstätigkeit von der Corona-Pandemie betroffen und deren Arbeit dadurch ebenfalls eingeschränkt wurden. Die Mietarbeiter der statistischen Ämter des Bundes und Länder wurden vielfach in anderen Verwaltungsbereichen ab geordert, wie beispielsweise die Unterstützung der Gesundheitsämter.  Hierdurch konnten maßgebliche Vorbereitsaufgaben für den geplanten Zensus im Jahr 2021 nicht durchgeführt werden, sodass eine Umsetzung fast unmöglich wäre.

 

 

Michelle Freitag
Rechtsanwältin